
Referenz
Seniorenstiftung Aumatt
Das Projekt auf einen Blick
- Branche
Gesundheit- und Sozialwesen
- Unternehmensgrösse
>250 Mitarbeiter*innen
- Facts
Vollintegriertes DMS, automatisiertes Arbeiten durch Workflows, ausgereifte Suchfunktionen, Integration von LOBOS
- Module
ELO ECM Suite, ELO Business Logic Provider, ELO Business Connect
Effizienter, moderner, menschlicher – die Pflege im digitalen Wandel
Digitalisierung im Pflegealltag
Die Seniorenstiftung Aumatt betreut 170 Bewohnende und beschäftigt 250 Mitarbeitende in Pflege, Hotellerie, Technik und Verwaltung. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagesbetreuung und die Generationensiedlung Aupark – 20 von rund 80 Wohnungen werden hier vermietet. Um dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden, sollten Abläufe effizienter und die Mitarbeitenden damit entlastet werden. So begann die Stiftung 2024 zunächst die Rechnungs- und in einem späteren Schritt die Personalprozesse systematisch zu digitalisieren.

Der Weg zur passenden Digital-Lösung
Auswahlprozess und Entscheidungsfindung
Bereits beim Start des Projekts war klar, dass sowohl die HR-Dossiers als auch das Rechnungswesen digitalisiert werden sollten. „Wir mussten dringend eine moderne Lösung finden, die unsere Prozesse unterstützt und uns gleichzeitig mehr Zeit für unsere Mitarbeitenden lässt“, erinnert sich Johan Kroeze, Verantwortlicher Finanzen, IT und Administration. So begann die Stiftung, den Markt für ECM-Systeme zu sondieren.
Die Entscheidung für ACTIWARE und ELO fiel nach umfangreicher Marktevaluation. Besonders überzeugend war die Integration von ELO in das bestehende ERP-System Lobos sowie bereits bestehende Referenzen. „Für uns war klar, dass wir keine Lösung wollen, bei der am Ende noch alles manuell ins ERP übertragen werden muss. Lobos und ELO konnten das nahtlos verbinden – deshalb fiel die Entscheidung sehr schnell in diese Richtung.“ Ein weiterer ausschlaggebender Punkt war die Out-of-the-Box-Lösung von ACTIWARE, die eine schnelle Implementierung ermöglicht, sowie die Sidebar-Funktion, die das Arbeiten für Mitarbeitende im Pflege- und Verwaltungsbereich erleichtern soll.
Papierlos, transparent und effizient
Digitalisierung der Rechnungsprozesse
Der erste Projekt-Schwerpunkt lag auf der Modernisierung des Rechnungswesens. Bis dahin wurden Kreditorenrechnungen papierbasiert verarbeitet. Lange Laufwege und manuelle Suchvorgänge bremsten die Effizienz erheblich. Mit der Einführung des digitalen ELO-Kreditorenworkflows im Januar 2025 konnten diese Abläufe deutlich verschlankt werden. Rechnungen werden nun digital erfasst oder direkt aus eingehenden E-Mails erkannt, automatisch vorgeschlagen kontiert und über Workflows weitergeleitet. Die Integration mit Lobos sorgt dafür, dass Freigaben und Buchungen direkt übernommen werden und der Status jeder Rechnung jederzeit nachvollziehbar ist. „Das Zurücktragen von Belegen gehört der Vergangenheit an. Ich gebe einfach die Belegnummer ein, und schon sehe ich alles – das spart enorm viel Zeit“, erläutert Johan Kroeze. Ausserdem haben er und seine Mitarbeitenden jederzeit einen klaren Überblick über offene und erledigte Rechnungen.

Vom Papierdossier zum digitalen Workflow
Digitalisierung der HR-Prozesse
Nachdem die Kreditorenprozesse stabil liefen, rückte die Digitalisierung der HR-Dossiers in den Fokus. Früher wurden Personaldossiers in Papierform geführt, mit separaten Checklisten für Ein- und Austritte und manueller Pflege der Stammdaten. Heute werden Dokumente gescannt oder direkt, digital archiviert und automatisch mit dem ERP-System verknüpft. HR-Leiterin Melinda Hungerbühler erklärt: „Sobald die Dossiers im ELO sind, können wir die Ein- und Austrittsprozesse digital abwickeln. Aufgaben werden automatisch verteilt, Erinnerungen ausgelöst, und das spart uns unglaublich viel Zeit.“
Die neuen Workflows ermöglichen es, Ein- und Austrittsprozesse strukturiert zu dokumentieren, Onboarding-Aufgaben zuzuweisen und Stammdaten konsistent zu pflegen. Das HR-Team schätzt insbesondere die benutzerfreundliche Drag-&-Drop-Funktion. „Es ist viel einfacher geworden, Dokumente hochzuladen und zu verwalten. Der Zugriff ist unkompliziert, und wir haben endlich Ruhe von Papierbergen“, so Hungerbühler weiter.
Jede Akte sofort griffbereit
Effizienz massiv gesteigert
Nach der erfolgreichen Einführung des Kreditorenworkflows stand schnell fest, welcher Bereich als Nächstes digitalisiert werden sollte: die Personalprozesse. Bereits während des DMS-Projekts erkannten Melinda Hungerbühler, wie wertvoll es ist, alle Personalunterlagen zentral und digital verfügbar zu haben. Da im Haus bereits mit mobilen Endgeräten gearbeitet wird, lag es nahe, auch die Personaldossiers vollständig in ELO abzubilden.
Der Umstieg begann mit der vollständigen Erfassung der bisherigen Papierakten. Innerhalb weniger Wochen wurden sämtliche Unterlagen eingescannt und für die Übernahme ins System vorbereitet. Bei Neueintritten werden künftig die relevanten Stammdaten automatisch aus dem ERP-System LOBOS übernommen. Digitale Checklisten begleiten den gesamten Onboarding-Prozess – von der Anmeldung bei Sozialversicherungen über die Einrichtung technischer Zugänge bis zur Aufnahme in interne Kommunikationskanäle. Auch Austritte werden strukturiert gesteuert, sodass keine Aufgaben mehr übersehen werden.
Mit der zentralen digitalen Ablage entfällt das zeitaufwendige Suchen in Papiermappen. Dokumente lassen sich per Drag & Drop zuordnen und mithilfe der Volltextsuche in Sekunden finden.
Eingesetzte Lösungen
Interesse an einer Zusammenarbeit?
Ihr Digitalisierungsprojekt mit ACTIWARE
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück.
Das könnte Sie auch interessieren

Paul Kehl Zürich
Effizienzsteigerung durch digitales Rechnungsmanagement

Roth Gerüste
Digitales Vertrags- und Rechnungsmanagement

hanova WOHNEN
ECM-Reorganisation und ERP-Wechsel

